Aiblinger Hütte: Probleme auf Augenhöhe besprechen

Zum Artikel „40 Jahre Ehrenamt auf der Aiblinger Hütte“ (Regionalteil):

Mein Mann und ich waren über 30 Jahre ehrenamtliche Hüttenwarte auf der Aiblinger Hütte. Der Hüttenwart hat auf der Hütte dafür zu sorgen, dass alles reibungslos und vernünftig abläuft. Da es sich um eine Selbstversorgerhütte handelt, hat der Gast seinen Teil beizutragen. Manche Gäste glauben aber, sich nicht an bestimmte Regeln halten zu müssen. Manchmal waren wir deshalb dazu gezwungen, ein klärendes Gespräch mit den Gästen zu führen. Der Hüttenwart steht sowieso mit einem halben Fuß im Gefängnis, sollte es zu Unfällen auf der Hütte kommen. Der betroffene Hüttenwart Otto Bodner hat oft keine Einsicht auf die Beschwerden bekommen. Jeder Beschuldigte sollte zu den ihm vorgeworfenen Vorfällen Stellung nehmen können und seine Sicht der Dinge darstellen dürfen. Unter Bergkameraden sollten solche Probleme von Anfang an auf Augenhöhe besprochen werden. Jeder der Hüttenwarte übt das Amt freiwillig und gern aus.

Irmgard Osterloher

Bad Aibling

Kommentare