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Meinung

Kampf gegen Delta-Variante: Zwischen Hysterie und Unvernunft

Mike Schier online rahmen
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Mike Schier
  • Mike Schier
    VonMike Schier
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Seit einem halben Jahr läuft in Deutschland, in ganz Europa eine einzigartige Impfkampagne. Mehr als 35 Prozent der Bevölkerung haben zwei Impfungen erhalten, was nach bisherigen Erkenntnissen auch gut gegen die neue Delta-Variante schützt. Und doch erlebt Deutschland in diesen Tagen schon wieder eine teils so aufgeregte Debatte.

Als habe es den Impf-Fortschritt und die Implosion der Inzidenz auf bundesweit gestern 5,4 nicht gegeben. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) träumt sogar schon vom nächsten Lockdown und kündigt eine Maskenpflicht für Schulen an.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist inzwischen Gott sei Dank anders unterwegs. Das „Team Vorsicht“ darf kein „Team Hysterie“ sein. Vor allem, wenn man die Impfkampagne zum Erfolg führen will. Schon jetzt irritiert, wenn voll geimpfte Portugal-Rückkehrer wegen der (nicht erwiesenen) Möglichkeit, dass sie die Delta-Variante verbreiten könnten, zwei Wochen in Quarantäne müssen. Dabei sollte das Impfen doch die Eintrittskarte in die Freiheit sein!

Einschränkungen müssen ein Ende haben

Spätestens, wenn alle ein Impfangebot erhalten haben, müssen solche Einschränkungen elementarer Grundrechte aus Rücksicht auf andere ein Ende haben. Wer sich – wie Hubert Aiwanger – dann nicht schützen will, ist selbst schuld. Noch ist der Punkt nicht erreicht, aber es geht nur noch um einige Wochen.

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Während sich Deutschland sorgt, wird anderswo jegliche Vorsicht mit Füßen getreten. Allen voran im Delta-Land Großbritannien, wo sich gestern wieder 45 000 beim Länderspiel in Wembley zur Party versammelten. In London regiert leider weiter das „Team Unvernunft“.

Mike.Schier@ovb.net

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