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Meinung

Windkraft-Ausbau in Bayern: Nein sagen allein reicht nicht!

Klaus Rimpel online rahmen
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Klaus Rimpel
  • Klaus Rimpel
    VonKlaus Rimpel
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Laut einer aktuellen französischen Studie gehen unsere Nachbarn davon aus, dass sie selbst bei Ausbau der Atomenergie die Solarenergie versiebenfachen müssen.

Deutschland verzichtet auf die Atomkraft – die französischen Zahlen lassen aber erahnen, welche gigantische Aufgabe da auf uns zukommt. Es hat ja wenig Sinn, zu bejammern, dass die abgewählte Regierung Merkel viel zu wenig für den Ausbau der Erneuerbaren Energien getan hat. Jetzt kommt es darauf an, aktiv zu werden.

Neue Windräder entlang Autobahnen und Bahntrassen

Wie schwierig das wird, zeigt der Streit in der bayerischen Staatsregierung um die Windkraft: Natürlich ist es fragwürdig, wenn Aiwanger meint, allein auf Wald-Rodungen für die Windkraft zu setzen. Aber noch bitterer ist es, wenn die CSU-Ministerin Michaela Kaniber die Idee rundweg ablehnt – und die CSU noch immer nicht an der unsäglichen 10H-Regel rütteln will.

Wenn unsere Mobilität auf E-Autos umgestellt werden soll und unsere Stahlwerke statt mit Kohle mit Strom laufen sollen, müssen wir irgendeinen Tod sterben. Aiwanger hat ja Recht: Nicht jede Fichten-Monokultur ist ein schützenswertes Ökosystem. Aber zusätzlich müssen Windräder entlang der Autobahnen oder der Bahntrassen gebaut werden, wo sie niemanden stören. Mit Nein-Sagen allein schafft Bayern die Energiewende jedenfalls nicht.

Klaus.Rimpel@ovb.net

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