Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Wie Laschet es noch schaffen kann: Kanzlermacher Habeck und Lindner

Georg Anastasiadis online rahmen
+
Georg Anastasiadis
  • Georg Anastasiadis
    VonGeorg Anastasiadis
    schließen

Einen „Luftikus“ und „Spieler“ nennt Ex-Juso-Chef Kevin Kühnert den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz dürfte über solche Schmähungen nicht sehr amüsiert sein. Vertrauensbildende Maßnahmen zur Vorbereitung einer rot-grün-gelben Ampelkoalition sehen jedenfalls anders aus.

Allerdings dürfte es Scholz auch nur in Maßen überraschen, dass sich die im Wahlkampf sorgsam versteckte SPD-Linke von ihm nicht die Buer vom Brot nehmen lassen will. Ihr Herzensprojekt – und das der Basis – bleibt Rot-Rot-Grün.

Nun kann man, je nach politischer Vorliebe, darüber streiten, wer hier der Luftikus ist: der smarte Porschefahrer Lindner – oder der abgebrochene Student Kühnert. Klar aber ist, dass der FDP-Chef im nun beginnenden „Spiel“ um die Macht in Berlin ein gutes Bla hat. Und auffällig ist, wie ungeniert Lindner und der (wieder) starke Mann der Grünen, Robert Habeck, zuletzt vor laufenden Kameras ihr gutes Einvernehmen demonstriert haben.

Vorteile für die Grünen durch Wechsel in Laschet-Lager?

Wenn am Sonntag um 18 Uhr die Wahllokale schließen und das Ergebnis knapp ausfällt, sind diese beiden die Kanzlermacher. Ob ihre Wahl nach Wochen oder eher Monaten des Sondierens auf Scholz fällt, ist noch nicht ausgemacht. Zumindest Außenseiterchancen darf sich Laschet ausrechnen. Lindner hat aus seiner Vorliebe für ihn und Jamaika nie einen Hehl gemacht. Doch auch Habeck könnte einen Wechsel der Grünen in Laschets Lager vorteilhaft finden.

Erstens, weil dann die Grüne Katrin Göring-Eckardt Bundespräsidentin würde. Zweitens, weil in einer schwarz-grün-gelben Jamaika-Koalition die Grünen nicht befürchten müssten, die neu gewonnenen bürgerlichen Wähler gleich wieder zu verlieren. Und drittens, weil die Ökopartei als Juniorpartner unter einem Kanzler Scholz ihr Ziel, die neue linke Volkspartei in Deutschland zu werden, begraben müsste. Dasselbe gälte für Habecks Plan, 2025 selbst Kanzler zu werden.

Georg.Anastasiadis@ovb.net

Mehr zum Thema

Kommentare