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MEINUNG

Urlaub auf Mallorca zu erlauben, aber bayerische Hotels weiter zu schließen, ist wie eine Ohrfeige

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Katrin Woitsch.
  • Katrin Woitsch
    VonKatrin Woitsch
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Urlaubslüge nach Mallorca sind erlaubt und sogar ausgebucht. Ferien in Bayern sind dagegen weiterhin unmöglich, Hotels und Ferienwohnungen bleiben wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Das ist nicht richtig.

Die ersten fast vollbesetzen Flugzeuge sind Richtung Mallorca gestartet. Und es werden in den nächsten Wochen wohl viele weitere folgen. Dass Urlaub im Ausland gerade jetzt, bei den steigenden Infektionszahlen, wieder möglich wird, ist für viele nicht nachvollziehbar.

Für die bayerischen Hoteliers fühlt sich das wie eine schallende Ohrfeige an. Wann sie wieder öffnen dürfen, ist nach fünf Monaten Lockdown nicht einmal Thema. Obwohl sie bereits im vergangenen Sommer bewiesen haben, dass sie durchdachte Hygienekonzepte haben. Obwohl es inzwischen die Möglichkeit zu Schnelltests gibt.

Geringeres Risiko in bayerischer Gastronomie

Während die Hotels auf der Baleareninsel zu sicheren Urlaubsorten erklärt werden, dürfen bayerische Hoteliers noch nicht einmal Ferienwohnungen vermieten oder ihre Außengastronomie für Tagesgäste öffnen. Beides wäre mit weniger Risiko verbunden als Gedrängel am Flughafen oder am Frühstücksbuffet. Das ist nicht mehr zu vermitteln – und gefährdet erneut das Vertrauen in die Politik.

Das Bedürfnis nach Urlaub ist verständlicherweise riesengroß. Aber viele Menschen würden jetzt lieber Hoteliers im eigenen Land unterstützen – wenn sie dürften. Weitere Monate ohne Gäste werden für viele bayerische Hotels das Ende bedeuten. Daran wäre dann nicht nur das Virus schuld – sondern auch diese fatale Entscheidung.

Schreiben Sie unserer Autorin: Katrin.Woitsch@ovb.net

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