+++ Eilmeldung +++

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Union vor Wahldebakel in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: Ehrliche Aufarbeitung

Mike Schier Kommentarfoto Webrahmen Web CUE
+
Mike Schier
  • Mike Schier
    VonMike Schier
    schließen

Es ist ein Debakel mit Ansage: Alles deutet darauf hin, dass der Sonntagabend für die Union ziemlich unschön verlaufen dürfte. Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet wird seine ersten Pleiten im Amt verkaufen müssen. So stellt sich kein Kanzlerkandidat in spe den Auftakt in ein ohnehin kompliziertes Superwahljahr vor.

Die eigentliche Frage ist, ob am Montag in der Union eine ehrliche Wahlanalyse beginnt oder ob man sich in Ausreden flüchtet. Natürlich spielen regionale Besonderheiten eine Rolle. Aber nicht nur. Laschet, die CDU-Ministerpräsidenten und auch die Kanzlerin dürften die Schuldigen rasch gefunden haben.

Fast täglich kommen derzeit neue Verfehlungen von Unionsabgeordneten ans Tageslicht – an der Spitze natürlich die Fälle Löbel/Nüßlein, denen zur Last gelegt wird, sich an der Corona-Krise bereichert zu haben. Doch die Skandale, so verwerflich sie sein mögen, dienen allenfalls als Teil der Erklärung.

Zweifel an der Regierungsfähigkeit

Denn sie toppen nur den insgesamt wachsenden Unmut über das Krisenmanagement der Union in Berlin: Verzögerung der Hilfszahlungen, Ärger um Tests und vor allem Impfungen, die tiefer liegenden Probleme von zu viel Bürokratie und zu wenig Digitalisierung.

Das alles nährt Zweifel an der Regierungsfähigkeit, die langlebiger sein könnten als der aktuelle Unmut über Maskendeals von Hinterbänklern. Der bislang als CDU-Chef blass gebliebene Laschet muss darauf hoffen, dass seine Vorgängerin Merkel bei ihrer letzten Prüfung zuletzt verborgene Qualitäten als Krisenmanagerin zeigt.

Mike.Schier@ovb.net

Kommentare