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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

Schock in der TV-Welt: Komiker und TV-Legende Karl Dall ist gestorben! Vor Kurzem wurde er wegen …
Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

Trump trifft sich mit Kim Flucht in die Außenpolitik

Trump trifft sich mit Kim. Flucht in die Außenpolitik .

MIKE SCHIER

Seit zwei Jahren ist Donald Trump nun im Amt, aber sein seltsames Faible für Diktatoren irritiert mehr denn je. Einst bezeichnete der US-Präsident Kim Jong Un, dem Amnesty International eine „drastische Form der Unterdrückung“ von Millionen Nordkoreanern vorwirft, als „kranken Welpen“ oder „kleinen Raketenmann“. Heute ist er ein „Freund“. Das Verhältnis sei „sehr besonders“.

Keine Frage, es ist ein Erfolg, dass Kim seit geraumer Zeit auf Tests atomarer Waffen verzichtet. Ansonsten aber standen die minimalen Fortschritte in keinem Verhältnis zur überbordenden Rhetorik des US-Präsidenten. Ob es nun entscheidend voran geht, wird erst die heutige Erklärung zeigen – Zweifel sind zumindest angebracht. Größter Gewinner ist bislang das Ego der beiden eitlen Herren. Trump darf sich – in seinem ganz persönlichen Dauer-Wettstreit mit Vorgänger Barack Obama – selbst als künftiger Friedensnobelpreisträger handeln. Und Kims Propaganda-Maschinerie darf den Diktator in der verarmten Heimat als Führer einer Weltmacht feiern.

Diesmal wirkt das Schaulaufen mit dem Diktator aber besonders grotesk – fast wie eine Flucht in die Außenpolitik, die Trump, aber auch seinen Wählern, bislang herzlich egal war. Doch in Washington gibt es für den Präsidenten angesichts der geänderten Mehrheitsverhältnisse im Repräsentantenhaus nicht mehr viel zu gewinnen – siehe den Streit um die Mauer. Und die dramatische Aussage seines Ex-Anwalts Michael Cohen ist ein weiteres Indiz, dass es bald richtig ungemütlich werden könnte.

Mike.Schier@ovb.net

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