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Meinung

Dass immer mehr Banken Strafzinsen verlangen, macht die Altersvorsorge schwer

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Corinna Maier

Immer mehr Banken verlangen von ihren Kunden Strafzinsen. Das macht die Altersvorsorge schwieriger. Aber es gibt Alternativen.

Immer mehr Anleger trifft der Strafzins. Anfangs mussten nur Reiche damit rechnen, dass ihre Bank den Negativzins an sie weitergibt, mittlerweile senken viele Banken den Freibetrag auf 50 000 Euro – eine Summe, die sich nicht so wenige Menschen in ihrem Leben zusammengespart haben. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Corona-Krise garantiert, dass die Zentralbanken noch lange an ihrer Zinspolitik festhalten werden. Viele Geschäftsbanken haben inzwischen die Möglichkeiten der versteckten Gebührenerhöhungen ausgereizt, mit denen sie bisher die Zinslasten an die Kundschaft weiterreichten – und gehen zu direkten Strafzahlungen über.

Geld auf dem Konto wird teuer

Sparer haben allen Grund zum Klagen, doch es nützt leider nichts: Die Strategie, Geld auf die Seite zu legen, um sich im Alter über ein schönes Sümmchen freuen zu können, funktioniert nicht mehr. Im Gegenteil: Das Geld wird weniger, wenn es auf dem Konto liegen bleibt.

Um den Negativzinsen zu entgehen, können Anleger ihr Geld auf mehrere Banken verteilen. Um eine Rendite zu erzielen, führt aber kaum ein Weg an Aktien vorbei. Ein Risiko ist damit natürlich verbunden, aber ohne Risiko liegt die Rendite unter Null. Wer einen kleinen Teil seines Geldes monatlich in einen kostengünstigen, breit gestreuten Aktiensparplan steckt, kann ausprobieren, ob er sich nicht doch an diese Anlageform gewöhnen kann. Erfreulicherweise tut das inzwischen eine wachsende Zahl von früher so aktienscheuen deutschen Anlegern.

Schreiben Sie unserer Autorin: Corinna.Maier@ovb.net

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