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Statistik zur Berliner Silvesternacht: Und es waren doch viele kleine Paschas

Georg Anastasiadis online rahmen
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Georg Anastasiadis
  • Georg Anastasiadis
    VonGeorg Anastasiadis
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In der deutschen Integrationsdebatte gibt es einen Leitsatz, der lautet: Was nicht sein darf, kann auch nicht sein.

Also erlebte die Republik nach der Berliner Silvesternacht die virtuosesten Zahlenspiele mit dem Ziel, den Migrationshintergrund der Krawallmacher kleinzurechnen und zu beweisen, dass die Mehrheit der Täter ja Deutsche gewesen seien. Das war, wie sich nun herausstellt, unzutreffend: Eine neue Statistik der Berliner Polizei hat gerade ergeben, dass von den 44 ermittelten Tätern 18 Ausländer sind, zehn weitere haben eine ausländische und die deutsche Nationalität und 16 ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft, wobei nicht mitgeteilt wird, wie hoch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in der dritten Gruppe ist. Schon klar: Böse Jungs gibt es in allen Bevölkerungsgruppen, doch sollte die Politik die Augen vor Fehlentwicklungen bei der Integration nicht verschließen

Ähnlich verhielt es sich mit dem Satz des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, es handle sich bei den Berliner Böllerschützen vielfach um „kleine Paschas“, die schon in der Schule Kostproben ihres Könnens abgegeben hätten. Da lagen sie wieder betäubt auf dem Boden, all die Entrüsteten und Gralshüter der politischen Korrektheit bis hin zum Grundschulverband, und bezichtigten Merz des „Rassismus“ – bis allerorten Interviews in den Zeitungen erschienen, in denen Lehrerinnen bestätigten, was Merz etwas flapsig von sich gegeben hatte.

Immerhin ist den direkt zuständigen SPD-Damen – Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey und Bundesinnenministerin Nancy Faeser – zugute zu halten, dass sie sich rasch ins nicht mehr Wegzudiskutierende fügten. Jetzt müssen sie sich nur noch an die Arbeit machen.

Georg.Anastasiadis@ovb.net

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