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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

Schock in der TV-Welt: Komiker und TV-Legende Karl Dall ist gestorben! Vor Kurzem wurde er wegen …
Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

WIE ICH ES SEHE Es gibt genügend Gründe, die Politik von US-Präsident Trump gegenüber dem Iran zu kritisieren.

WIE ICH ES SEHE. Es gibt genügend Gründe, die Politik von US-Präsident Trump gegenüber dem Iran zu kritisieren.

Die Aufkündigung des Atomabkommens und neue Sanktionen werden kaum zu einem Sturz des Mullah-Regimes führen. Dazu würde eine glaubwürdige militärische Drohung notwendig sein. Teheran weiß aber genau, dass die USA gerade auch unter Trump keine neuen Kriegsabenteuer verantworten wollen. Trumps Wähler möchten das auf keinen Fall, und so steht der Präsident gegenüber Teheran da wie ein Pokerspieler, der über kein einziges Ass in seinem Blatt verfügt. So geht der Respekt gegenüber Trump bei den Mullahs gegen Null. Die wirtschaftlichen Sanktionen treffen ja vor allem – wie immer und überall – die Armen im Lande. Die Elite des absolut herrschenden Regimes mit seiner menschenverachtenden Religionspolizei hat es leicht, alles Elend der Bevölkerung dem „ großen amerikanischen Satan“ anzulasten.

Militärisch gibt es für die Revolutionsgarden daher kaum ein Risiko, die Amerikaner mit Nadelstichen zu reizen. Das hat vom Abschuss einer Drohne bis zu militärischen Behinderungen auf der internationalen Seewasserstraße von Hormus geführt. Ein britischer Öltanker wurde gekapert, und es wird immer gefährlicher werden für die Schiffe dort, wenn nicht der Westen für militärischen Schutz des Schiffverkehrs im Golf sorgt. Die USA und Großbritannien haben sich dazu entschlossen. Berlin verweigert sich bis heute der Aufforderung mitzumachen, wie wir es noch mit Erfolg getan haben, als es um den Kampf gegen Piraten vor der afrikanischen Ostküste ging.

Deutschland ist aber eine Nation, deren Wohlstand und Stärke abhängig ist vom Funktionieren des freien Welthandels über offene Wasserstraßen. Schon deswegen müssen wir unseren militärischen Schutz zur Verfügung stellen, wo es um die Handelsfreiheit auf diesem nahen und wichtigen Handelsweg geht. Auch wir beziehen Erdöl aus den Golfstaaten, wenn auch nicht mehr in dem Ausmaß wie früher einmal. Und schließlich geht es um unsere Glaubwürdigkeit gegenüber unseren wichtigsten Partnern in der westlichen Welt. Es ist leider richtig, dass die Rüstung unserer Bundesmarine über viele Jahre sträflich vernachlässigt wurde. Die eine oder andere Fregatte dürfte aber doch noch startklar gemacht werden können. Es kommt bei diesem notwendigen Einsatz vor allem darauf an, zu zeigen, dass Deutschland für den freien Welthandel auf Seiten des Westens steht. Gerade weil wir selber militärisch auf allen Gebieten so schwach sind, gehören wir an die Seite unserer westlichen Verbündeten, von denen wir ja ebenso Hilfe erwarten. Da müssen wir – Johnson hin und Trump her – einmal über unseren Schatten springen.

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VON DIRK IPPEN

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