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Meinung

Preissprung beim MVV: Macht was beim 9-Euro-Ticket!

Christian Deutschländer online rahmen
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Christian Deutschländer
  • Christian Deutschländer
    VonChristian Deutschländer
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Der Nahverkehr bewegt sich in Zügen, Trambahnen und Bussen. Und jetzt auch in einer Achterbahn: Auf jährliche Preiserhöhungen folgte ein spektakuläres 9-Euro-Ticket, das endet, jetzt geht es in einer Steilkurve zurück zu Wirrwarr-Tarifen und noch viel weiter nach oben. Plus sieben Prozent für alle, Pendler wie Gelegenheitsfahrer – das ist für den Großraum München schon ein Schock.

Ein Preissprung lässt sich diesmal rational erklären: Der Nahverkehr braucht Strom und Kraftstoff, die Preise dafür explodieren. Mittelfristig werden auch die Personalkosten steigen. Sieben Prozent Plus sind angesichts der aktuell fast zweistelligen Inflation noch nicht mal obszön. Das falsche Signal ist diese Erhöhung trotzdem: Weil die Nutzer mehr denn je über Ausfälle, Verspätungen, Chaos zu klagen haben, weil Bahn und Politik mit der zweiten Stammstrecke gerade keine Abhilfe schaffen, sondern irgendwas zwischen Nimmerleinsprojekt und Milliardengrab. Das Leitziel, Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen, ist gerade sehr fern.

Für die Politik auch in Bayern wächst nun der Druck: Macht was als Nachfolge des 9-Euro-Tickets! Ein Modell mit 49 Euro pro Monat für den bundesweiten Nahverkehr wird für München gerade noch attraktiver.

Christian.Deutschlaender@ovb.net

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