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MEINUNG

Nachfolger vom 9-Euro-Ticket: Ein bisschen mehr Tempo bitte 

9-Euro-Ticket Hinweisschild
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Beim 9-Euro-Ticket beginnt das Hauen und Stechen um einen Nachfolger. (Symbolbild)
  • Leonie Hudelmaier
    VonLeonie Hudelmaier
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Beim 9-Euro-Ticket beginnt das Hauen und Stechen um einen Nachfolger. Die Ideen reichen von einem Pendler-Ticket für 29 Euro über ein bundesweites Ticket für 49 Euro bis hin zu keiner Lösung nach dem Motto: „Es bleibt alles wie gehabt – wir haben nichts aus der massiven Nachfrage nach dem günstigen Ticket gelernt.“

Letzteres wäre eine vertane Chance. Denn erstmals ist ein vergünstigter Nahverkehr – vielleicht sogar deutschlandweit – in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt. Nach dem Probelauf ist eine Verkehrswende nicht mehr nur die Wunschvorstellung von Idealisten. 

Was jetzt aber passiert, ist eine Leier: Die Verantwortung wird munter abgeschoben. Das Bundesfinanzministerium will keine Mittel zur Verfügung stellen. Und die Länder – allem voran Bayern – sehen mal wieder den Bund in der Bringschuld für Entlastungen. Dass jetzt auch auf ein Weiterführen des Tankrabatts gepocht wird, ist nicht sonderlich hilfreich. Ja, die teils schlecht angebundene ländliche Bevölkerung hat nur wenig vom 9-Euro-Ticket profitiert. Das ist aber eben nur ein weiterer Grund, den Nahverkehr besser auszubauen. Wenn der Bund sich ziert, müssen eben die Länder oder gar Kommunen agieren.

In der Augsburger Innenstadt kann man zum Beispiel schon seit 2020 kostenlos den Nahverkehr nutzen. Es braucht eben konkrete Ideen und den Willen zur Umsetzung – gepaart mit ein bisschen Tempo.

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