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Meinung

Trend zur Elektromobilität: Ausgeblendete Nebenwirkungen

Martin Prem online rahmen
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Martin Prem
  • VonMartin Prem
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Die Elektromobilität kommt in Schwung. VW meldet starke Zuwächse. Bei BMW steht die Markteinführung der wichtigsten Modelle aus, doch selbst der betagte BMW i3 – nach üblichen Maßstäben längst ein Auslaufmodell – verkauft sich noch erstaunlich gut. Es tut sich also was.

Die Elektromobilität kommt in Schwung. VW meldet starke Zuwächse. Bei BMW steht die Markteinführung der wichtigsten Modelle aus, doch selbst der betagte BMW i3 – nach üblichen Maßstäben längst ein Auslaufmodell – verkauft sich noch erstaunlich gut. Es tut sich also was.

Zeit, auch über die sozialen Folgen nachzudenken, die meist noch ausgeblendet werden. Gut, dass das Ifo-Institut einmal nachgerechnet hat: Mehr als 100 000 hoch qualifizierte Fachkräfte werden im Zuge der Elektromobilisierung nicht mehr gebraucht. Wir stehen vor einer Umwälzung, wie es sie in einem vergleichbaren Zeitrahmen in der deutschen Wirtschaftsgeschichte nie gegeben hat – und vor einer sozialpolitischen Herkulesaufgabe.

Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass gestern Greenpeace ein Verbot von Verbrennungsmotoren in Autos nun bereits in vier Jahren forderte. Es ist bemerkenswert, mit welcher anmaßenden Grundhaltung Interessenvereinigungen agieren, die man mit dem Etikett „Nichtregierungsorganisation“ geadelt hat: Ohne Rücksicht auf andere Aspekte des Gemeinwohls werden ohnehin strenge staatliche Vorgaben – die zweifellos sein müssen – noch überboten.

Wenn selbst ernannte Politkommissare der Industrie sagen dürfen, was sie produzieren soll, erinnert das sehr an den realen Sozialismus, in dem Wirtschaft und Menschen einer „wissenschaftlichen Weltanschauung“ folgen mussten. Der Ausgang sollte bekannt sein.

Martin.Prem@ovb.net

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