Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


MEINUNG

Pop-up-Radweg an der Rosenheimer Briançonstraße: Idee gut, Umsetzung schlecht

-
+
-
  • Anna Heise
    vonAnna Heise
    schließen

Der Pop-up-Radweg in der Briançonstraße ist Geschichte. Nach gerade einmal ein paar Wochen hat die Stadt den Versuch abgebrochen. Diese Entscheidung bewertet OVB-Redakteurin Anna Heise in einem Kommentar.

Kommentar - Rosenheim ist noch nicht bereit für die Verkehrswende, für mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr. Das hat der gescheiterte Verkehrsversuch der Pop-up-Radwege in der Briançonstraße gezeigt. Schuld daran ist vor allem die fehlende Kommunikation der Stadt. So hat es weder eine Ankündigung in den Medien gegeben, um die Verkehrsteilnehmer auf die neue Situation vorzubereiten, noch eine Beschilderung vor Ort.

Lesen Sie auch: Abbau des Pop-up-Radwegs in der Rosenheimer Briançonstraße sorgt für Kritik

Auch bleibt die Frage, warum es einen Pop-up-Radweg an einer Stelle braucht, an der es bereits einen gut funktionierenden Fahrradweg gibt. Dass es gleich zu Beginn zu Staus und etlichen Beschwerden gekommen ist, sollte deshalb niemanden überrascht haben. Der Start für Rosenheims ersten Pop-up-Radweg war also denkbar schlecht. Und doch hätte es funktionieren können. Hat es aber nicht. Denn statt die Situation neu zu überdenken und gegebenenfalls nachzubessern, hat die Stadt den Versuch abgebrochen. Weil das Gefahrenpotenzial zu hoch ist.

Lesen Sie auch: Pop-up-Radweg an der Briançonstraße in Rosenheim: Experiment wird vorzeitig abgebrochen

Oder war es doch wegen der zahlreichen Beschwerden über die neue Spurenverteilung, die die Stadt erreicht haben? Es wäre nicht die erste Kommune, die große Pläne für die Radfahrer hatte und dann aufgrund des Widerstands aus der Bevölkerung eingeknickt ist. Was auch immer der Grund war, die Außenwirkung ist denkbar schlecht. Die Hoffnung ist jetzt, dass die Stadt aus ihren Fehlern lernt. Denn die Idee an sich war gut. Nur an der Umsetzung muss eben noch gearbeitet werden.

Schreiben Sie der Autorin: anna.heise@ovb.net

Mehr zum Thema

Kommentare