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Meinung

München und die Fußball-EM: Man könnte sich Rückgrat leisten

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Günter Klein

Warum bewirbt sich eine Stadt um ein sportliches Großereignis wie etwa Spiele einer Fußball-Europameisterschaft? Weil sie hofft, dass das Event Menschen anzieht, die Geld dalassen in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel.

Weil sie darauf setzt, dass vorteilhafte Bilder entstehen, die via Fernsehen und Social Media ihren Weg in die Welt finden und auch ohne den Anlass einer Veranstaltung dazu motivieren, mal vorbeizuschauen.

Doch welche Einnahmen wird München im Juni 2021 generieren und welches Image schaffen können? Gehen wir vom ziemlich optimistischen Fall aus, dass in der Fröttmaninger Arena ein Fünftel bis ein Drittel der Kapazität genutzt werden darf: Auch das würde, erst recht vor dem Hintergrund der in zwei Monaten zu erwartenden Reisekompliziertheiten, nicht genügen, um klassische Fußballfeststimmung in der Stadt zu schaffen.

Lesen Sie auch: Großteil der EM-Städte für Zuschauer - Söder zweifelt

München muss nicht im Rennen bleiben

Und Spiele mit Zuschauern im Juni wären umso unverständlicher, wenn die örtlichen Clubs im Mai noch, der Infektionslage geschuldet, keine Fans einlassen dürften.

München verliert nicht gerne, daher versucht es, als Austragungsort im Rennen zu bleiben. Doch ein Rückzug oder eine Streichung, sollte der Fußball-Verband UEFA leichtfertigerweise auf besuchten Spielen bestehen, wäre keine Schmach. Deutschland hat die EM 2024 sicher, München ist dabei. Wenn man sich Rückgrat gegenüber der UEFA leisten kann, dann jetzt.

Schreiben Sie unserem Autor: Guenter.Klein@ovb.net

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