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Meinung

Kinderlose zahlen mehr: Die Pflegereform ist durchaus gerecht

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  • vonWolfgang Mulke
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Kinderlos bleiben viele Menschen nicht freiwillig. Mal sprechen gesundheitliche Gründe gegen die Familiengründung, mal fehlt es an der richtigen Partnerschaft. Nun sollen sie die Pflegereform über einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung finanzieren. Das halten viele Betroffene für ungerecht, weil sie die Kinderlosigkeit allein schon als Strafe empfinden. Doch das ist es nicht.

Unter emotionalen Gesichtspunkten ist der Ärger verständlich. Doch die ungleiche Behandlung von Kinderlosen und Eltern ist im Sozialrecht aus guten Gründen üblich. Eltern erhalten für die Betreuungsleistung eine höhere Rente. In der Krankenversicherung sind Kinder und Eheleute in der Familienversicherung ohne zusätzliche Kosten mit abgesichert.

Ohne Eltern keine künftigen Beitragszahler

Gerecht ist es, weil es für einen Ausgleich sowohl zwischen den Generationen als auch zwischen Eltern und Kinderlosen sorgt. Auch Alleinstehende sind im Alter darauf angewiesen, dass junge Leute Beiträge bezahlen, die ihnen als Rente oder Pflegeleistung zugute kommen.

Eltern wiederum geben viel Geld aus, um ihre Kinder großzuziehen. Ohne diese Leistung würden die künftigen Beitragszahler schnell ausgehen. Dieser soziale Ausgleich ist fester Bestandteil des Sozialsystems. Sicher gibt es auch Grenzen für die Belastung der Kinderlosen, wenn die Pflegekosten bald stark steigen. Der jetzt geforderte Zuschlag wird sie jedoch nicht überfordern.

Redaktion@ovb.net

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