Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Anregungen bitte ernst nehmen

Josef Enzinger
+
Josef Enzinger
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
    schließen

Kommentar von Redakteur Josef Enzinger zur Diskussion um den barrierearmen Zugang zu den Geschäften.

Man muss kein Experte sein, um festzustellen, dass die Auswahl der Granitsteine im Gredstreifen keine Optimallösung ist.

Die Steine sind uneben, kantig, die vielen Fugen kommen noch dazu. Am Ende stellt sich die Frage: Soll das barrierearm sein? Für Menschen, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, gibt es sicherlich bessere Beläge, um in die Geschäfte zu kommen.

Und man fragt sich zwangsläufig: Was haben sich die Architekten bei der Wahl des Steines gedacht?

Weitere Artikel zur Stadtplatzsanierung lesen Sie hier.

Zurecht melden sich Geschäftsinhaber zu Wort, die sich im Zuge von Sanierungsmaßnahmen eine Verbesserung der Situation wünschen, mit der aktuellen Lösung aber keinen Mehrwert haben.

Öffentlich hat das Ulrich Geltinger gemacht. Und er hat recht. Da genügt ein Blick auf das Kleinsteinpflaster auf den Parkplätzen oder auf die Wasserrinne an den Aufenthaltsflächen, wo augenscheinlich Material verlegt wird, das leichter begehbar ist. Oder man betrachtet die Musterfläche vor dem Alten Rathaus.

Mit der Verlegung von Granitplatten wird dort ein ganz anderes Verlegungsbild suggeriert, nämlich barrierefrei, als es nun in die Tat umgesetzt wird.

Im Stadtrat ist Geltinger mittlerweile nicht mehr alleine. Die Bitte, Kostenschätzungen für alternative Lösungen einzuholen, wurde aber nicht erhört. Dabei ist der Verweis auf überbordende Kosten an den Haaren herbeigezogen, wenn man bedenkt, dass es wirklich nur Kleinstflächen sind, auf denen für die Dauer einiger Jahrzehnte eine Überplanung gefordert wird.

Sollte es an Letzterem scheitern, weil sonst städtebaulich gesehen beziehungsweise zuschussbedingt negative Folgen zu befürchten wären, kann man nur den den Kopf schütteln. Und zwar darüber, dass übertriebene Bürokratie eine scheinbar einfache Problemlösung behindert – zu Lasten der Hauseigentümer.

Kommentare