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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

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Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

Schock in der TV-Welt: Komiker und TV-Legende Karl Dall ist gestorben! Vor Kurzem wurde er wegen …
Große Trauer um Karl Dall: TV-Ikone und Komiker gestorben

Labour will 2.

Labour will 2. Referendum.

Zwischen Vernunft und Harakiri

ALEXANDER WEBER

Natürlich wäre der Vorschlag von EU-Ratspräsident Tusk, den Brexit angesichts der massiven Probleme in London und der drohenden wirtschaftlichen Verwerfungen im Falle eines ungeregelten Austritts am 29. März zu verschieben, „vernünftig“ – abgesehen von der besten Lösung, ihn gleich ganz abzublasen. Aber auch der Verschiebe-Vorschlag wirft neue Probleme auf – etwa die Frage, wie es Großbritannien dann als EU-Mitglied mit der Europawahl im Mai halten soll. Und das Kernproblem würde eine Vertagung des EU-Austritts ebenfalls nicht lösen: Premierministerin Theresa May gibt wie bisher auch Oppositionsführer Jeremy Corbyn der Parteitaktik Vorrang vor nationalen Schicksalsfragen. Immerhin bringt der Labour-Chef mit seinem Vorschlag eines zweiten Referendums Bewegung in die festgefahrene Debatte.

Man kann zum Brexit stehen, wie man will, ob er langfristig schädlich für die Briten ist oder nicht, kann derzeit niemand beweisen. Aber dass ein ungeregelter Brexit eine Katastrophe für das Vereinigte Königreich und ein Mordsproblem für den Kontinent wäre, ist außerhalb des Kreises verblendeter Brexiteers unstrittig. Die Parlamentarier im Unterhaus treiben mit jedem Tag sehenden Auges Mays anvisierter Vogel-friss-oder-stirb-Abstimmung über den verhassten Austrittsvertrag entgegen. Vielleicht ist der Vorstoß eines neuen Referendums der Ausweg, um zumindest den Harakiri-Brexit zu verhindern. Doch wie das Volks-Votum ausgeht, ist völlig offen.

Alexander.Weber@ovb.net

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