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Meinung

Schicksalswahl in Schottland: Der erste Schritt zu Kleinbritannien?

Alexander Weber online rahmen
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Alexander Weber
  • VonAlexander Weber
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Diese Woche hat das Potenzial, eine wahrhaft historische im Vereinigten Königreich zu werden. Während Nordirland inmitten neu aufflammender Konflikte zwischen katholischen Wiedervereinigungsanhängern und protestantischen Unionisten des 100. Geburtstags des „Government of Ireland Act“ gedenkt, der die Teilung vom Rest der grünen Insel regelte, zieht es die Schotten am Donnerstag an die Wahlurnen, um über die Zukunft der Highlands zu entscheiden

Im Vereinigten Königreich bleiben oder ein neues Referendum über den Austritt abhalten? Die Regierung von Nicola Sturgeon will bei einem Sieg gegenüber London unabhängig werden und als souveräner Staat in den großen Freihandelsraum Europäische Union zurückkehren.

Noch sonnt sich Premier Boris Johnson in seinem Impferfolg. Doch neben den aktuellen Turbulenzen um Affären seiner Regierung rücken die entfesselten Fliehkräfte des Brexits in den Vordergrund. Ein eindeutiger Wahlerfolg der schottischen Nationalpartei brächte den Londoner Regierungschef in eine echte Bredouille.

Zwar ist ohne sein Placet juristisch kein legitimiertes neues Unabhängigkeits-Referendum in Schottland möglich. Doch wie will ausgerechnet der Anführer der britischen Brexit-Kampagne, der 2016 vorgab, das Selbstbestimmungsrecht des Volkes zu repräsentieren, den Highlandern ein solches Votum verwehren? Geht Schottland aber von der Fahne, geht Johnson als der Premier in die Geschichtsbücher ein, der aus Groß- ein Kleinbritannien gemacht hat.

Alexander.Weber@ovb.net

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