Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


MEINUNG

Testpflicht an den Schulen: Für Egoisten ist kein Stuhl frei

bernd-ernemann-online-rahmen
+
Bernd Ernemann

Jetzt kommt sie also, die Testpflicht an den Schulen. Gut so. Sie schadet niemanden – und nützt allen. Den Schülern, den Lehrern und Familien vor allem. Appelle an die Vernunft oder Tests zu Hause, die keiner nachvollziehen kann, helfen nicht weiter. Die Testpflicht bringt wieder ein Stück Sicherheit in den Schulalltag zurück.

Wer sich nicht testen lässt, darf nicht am Schulunterricht teilnehmen: Das ist eine klare, einfache Botschaft. Dennoch ist die Umsetzung alles andere als trivial: Was passiert mit Schülern, die positiv getestet werden? Wer fängt sie nach dem ersten Schrecken auf, wie werden sie vor einer Stigmatisierung durch die Klassenkameraden geschützt, wie werden sie später wieder integriert? Da kommen in den nächsten Tagen und Wochen noch weitere schwere Aufgaben auf die Schulen zu.

Und dann sind da noch die notorischen Test-Verweigerer. Darf man sie einfach aus dem Schulbetrieb entfernen? Selbstverständlich. Wer nicht dazu bereit ist, die Gemeinschaft zu schützen, muss die Gemeinschaft eben verlassen. Für Egoisten ist in der Klasse kein Stuhl frei. Übrigens: Ganz Schlaue haben schon bemerkt, dass man bei einer Verweigerung des Schnelltests der Mathe-Prüfung elegant entkommen kann. Damit schadet man sich zum Glück nur selbst. Es ist zu verkraften.

Bernd.Ernemann@ovb.net

Kommentare