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Meinung

Spahns neue Maskenaffäre: Die GroKo scheint endgültig entzweit

Sebastian Horsch online rahmen
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Sebastian Horsch
  • VonSebastian Horsch
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Jens Spahn hat nicht gerade einen Lauf. Nachdem seine seit Jahresbeginn anhaltende Serie kleinerer und größerer Corona-Pannen mit dem Schnelltest-Abrechnungsbetrug ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, droht dem Gesundheitsminister der nächste große Ärger – diesmal geht es um angeblich minderwertige Masken.

Spahns Haus soll im Frühjahr 2020 zig Millionen davon gekauft haben. Angesichts der Wirren der ersten Corona-Monate wäre das womöglich noch verzeihbar. Doch um sie loszuwerden, soll das Ministerium später versucht haben, die angeblich nicht sicheren Schutzartikel an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger abzugeben. Bewahrheitet sich dieser Vorwurf, wäre es ein handfester Skandal – doch Spahn bestreitet ihn. Der Vorgang muss also aufgeklärt werden. Und ja, am Ende könnte das für den Mann, der im Winter noch als Kanzlerkandidat gehandelt wurde, auch unschön ausgehen.

Doch auch die SPD, die sich als Anklägerin inszeniert, spielt eine fragwürdige Rolle. Über das Arbeitsministerium von Hubertus Heil war sie früh in die Vorgänge eingebunden. Ihre knallige Rücktrittsforderung gegen Spahn hat sich die Partei jedoch für den Wahlkampfsommer aufgehoben, nachdem regierungsinterne Mail-Wechsel und Dokumente rein zufällig in die Medien gelangten. Die Große Koalition scheint endgültig entzweit.

Sebastian.Horsch@ovb.net

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