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Meinung

Diskussion um Luftfilter in Schulen: Sparen auf Kosten der Kinder

Klaus Rimpel online rahmen
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Klaus Rimpel
  • Klaus Rimpel
    VonKlaus Rimpel
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Die Inzidenz sinkt, und am Badesee oder im Urlaub verspürt man nicht mehr die geringste Lust, sich über Corona Gedanken zu machen. Doch schon im letzten Sommer hatten wir das vorschnelle Gefühl, das Schlimmste sei vorbei.

Wir sollten also alte Fehler nicht wiederholen. Das betrifft insbesondere die Schüler, die ja größtenteils ungeimpft im Herbst in die Klassenzimmer zurückkehren. In Großbritannien und Portugal, beides Länder, in denen die Pandemie schon besiegt schien, steigen die Infektionszahlen wegen der Deltavariante alarmierend an – und dort landen anders als bei den ersten drei Wellen vermehrt auch Kinder im Krankenhaus.

Das ist noch kein Grund, in Panik zu verfallen: Kinder sterben bislang auch an der Deltavariante so gut wie nie, und da bis zum Herbst hoffentlich ein Großteil der Erwachsenen geimpft ist, scheint die Herausforderung beherrschbar. Aber wir sind es unseren Kindern schuldig, alles dafür zu tun, dass sie nach den Ferien ohne großes Risiko in Schulen und Kitas zurückkehren können.

Weitere Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier.

Die Weigerung der Stadt München und anderer Kommunen, Luftfilter für die Schulen anzuschaffen, ist deshalb nicht zu verstehen. Selbst zusammengebastelte oder billige Geräte aus Elternspenden abzulehnen, mag aus Sicherheitsgründen noch nachvollziehbar sein. Aber hochwertige Luftfilter nicht einzubauen, weil Stoßlüften besser sei? Das klingt verdächtig nach einer Ausrede dafür, dass man auf Kosten unserer Kinder Geld sparen will!

Klaus.Rimpel@ovb.net

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