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Meinung

US-Präsident Bidens erste 100 Tage: Mit ruhiger Hand

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Friedemann Diederichs

Für jene in den USA, die vier Jahre lang Donald Trump auch wegen seines Auftretens gehasst haben, fällt es leicht, Joe Biden zu mögen. Die Rede des Präsidenten zur Lage der Nation zeigte nun deutlich, warum.

Es gab so gut wie keine Frontalattacken auf den politischen Gegner, sondern einen von guten Manieren geprägten 67-Minuten-Vortrag, der – wie es bei diesen Ansprachen der Fall ist – eine Einkaufsliste von politischen Initiativen darstellte. Die Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der US-Bürger es schätzt, dass nun mit ruhiger Hand und dennoch großer Geschwindigkeit regiert wird.

Weitere Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier.

Biden, der bei Amtsantritt versprochen hatte, sich auch der innenpolitischen Spaltung des Landes zu widmen, versäumte allerdings, sich als guter Gewinner zu zeigen und damit einen ersten Versöhnungsversuch zu starten. Beim Thema Covid-19 hätte er durchaus auch erwähnen können, dass sein Vorgänger in Sachen Impfstoff und Konjunkturstützung nicht untätig war.

Doch so eine Aussage hätte ihm die Parteilinke sicher nicht verziehen, die ihn bei Klimaschutz, Reichen-Besteuerung und Polizei-Reform in die Pflicht genommen hat. Biden hat darauf vor allem mit Exekutivanordnungen reagiert. Und die versteinerten Reaktionen der Republikaner im Saal zeigten: Für eine von beiden Seiten akzeptierte Politik gibt es realistisch gesehen weiter keine Chancen.

Redaktion@ovb.net

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