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MEINUNG

Astrazeneca: An Interessenten mangelt es nicht

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  • VonSebastian Horsch
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Nicht einmal ein Fünftel der an Deutschland gelieferten Astrazeneca-Dosen ist bislang verimpft worden. Das lässt sich mit Meldeverzug alleine sicher nicht erklären. Es ist offensichtlich, dass der britisch-schwedische Impfstoff ein schweres Akzeptanzproblem entwickelt hat.

Die Situation wirkt beinahe grotesk. Da bangt die Welt fast ein Jahr lang, wann endlich ein Impfstoff gegen das Coronavirus kommt. Und als es dann gleich mehrere gibt, sagen Menschen in Deutschland reihenweise ihre Impf-Termine ab, weil sie in ihren Augen nicht den optimalen Schutz erhalten, sondern nur einen guten.

Man fragt sich, wie das weitergehen soll, wenn mit dem Vakzin von Johnson & Johnson bald der vierte Impfstoff in der EU zugelassen wird – und voraussichtlich ebenfalls eine geringere Schutzwirkung hat als seine Konkurrenten von Biontech und Moderna.

Weitere Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier.

Knapp 37 Millionen Dosen davon erwartet Deutschland ab dem zweiten Quartal. Wenn die Impf-Berechtigten auch dann wieder in großer Zahl abwinken, wird Angela Merkels Versprechen ad absurdum geführt, wonach bis Ende des Sommers jeder ein Impfangebot erhalten soll.

So darf es nicht kommen. Sollten tatsächlich weiter Impfstoffe in bestimmten Priorisierungsgruppen abgelehnt werden, muss gewährleistet sein, dass es deshalb nicht zum Stau kommt, sondern das Vakzin möglichst schnell dem nächsten angeboten wird – wenn nötig, auch außerhalb der vorgegebenen Impfreihenfolge. An Interessenten mangelt es nicht – und jeder Tag zählt.

Sebastian.Horsch@ovb.net

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