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Meinung

Flixtrain startet in München: Angriff der Grünen

Dirk Walter online rahmen
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Dirk Walter
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    VonDirk Walter
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Achtung, jetzt kommen die Grünen – besser gesagt: die grün lackierten Züge: Der Fernbusanbieter Flixbus startet mit seinem Ableger Flixtrain ein Experiment, das die Verkehrsbranche aufrütteln könnte.

Bisher hat die Deutsche Bahn jeden Angriff auf ihre Fernverkehrszüge abgewehrt. Sie ist im Fernverkehr fast ein Monopolist – und es gibt nicht wenige, die sich sowohl über die intransparente Preisgestaltung als auch über die oft sehr hohen Preise ärgern. Da könnte Flixtrain eine willkommene Alternative sein.

Allerdings gibt es ein Hemmnis: Das Bahnnetz ist auf den Hauptrouten überlastet. Im Zweifel bummelt Flixtrain den Zügen der DB hinterher. Es liegt nun an dem Staatskonzern selbst – genauer: seiner Abteilung DB Netz –, für faire Bedingungen zu sorgen und nicht allein dem ICE der DB Vorfahrt zu gewähren. Es gibt erste Anzeichen, dass DB Netz verstanden hat – auf der Paradestrecke Hamburg-Berlin musste eine ICE-Verbindung soeben zugunsten von Flixtrain weichen.

Weitere Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier.

Die Bundesnetzagentur sollte nicht zögern, im Konfliktfall einzuschreiten. Sogenannte Trassenkonflikte werden dennoch zunehmen, da ja auch die Deutsche Bahn mit ihrem Projekt „Deutschlandtakt“ mehr ICE-Züge auf die Strecke schicken will. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Bei der nächsten Bundesregierung muss der beschleunigte Ausbau der Bahnstrecken oben auf der Agenda stehen.

Dirk.Walter@ovb.net

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