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200er-Grenze für Schulen? Neue Spielräume durch Schnelltests

Dirk Walter online rahmen
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Dirk Walter
  • Dirk Walter
    VonDirk Walter
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Viel Aufregung herrscht dieser Tage um die Bundes-Notbremse, die bei den Schulen nun eine Inzidenz-Obergrenze von 200 ins Spiel bringt. Erst ab diesem Wert sollen Schulen (von Abschlussklassen abgesehen) schließen.

Nanu – in Bayern gilt doch der Wert 100? Schon klar: Mit dieser Inzidenz-Obergrenze sind die Schulen zeitweise einigermaßen gut zurechtgekommen. Aber da nun die Infektionszahlen wieder steigen, ist der Tag nahe, an dem immer mehr Landkreise die Marke 100 überspringen und die Schulen bald flächendeckend in Bayern wieder geschlossen sein werden.

Epidemiologen halten das für richtig. Doch der dauerhafte Wissensverlust, vor dem Bildungsforscher erst am Mittwoch warnten, ist auch ein Argument. Deswegen sollte die bayerische 100er-Obergrenze nicht in Stein gemeißelt sein. Man darf nicht vergessen: Jetzt endlich wird jeder Schüler im Präsenzbetrieb getestet.

Das eröffnet Spielräume, die Grenze maßvoll zu erhöhen, wenn alle anderen Vorsichtsmaßnahmen weiter gelten (und die Masken in der Schule entgegen dem Vorschlag von Aiwanger auf bleiben). Es ist unverständlich, dass sich Kultusminister Piazolo nicht zur Bundes-Obergrenze äußert. Er sollte schnell Farbe bekennen, bevor ihm der Ministerpräsident wieder das Heft aus der Hand nimmt.

Dirk.Walter@ovb.net

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