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Meinung

G20 und der Umgang mit der Klimakrise: Schluss mit Trippelschrittchen

Markus Mäckler online rahmen
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Marcus Mäckler

Ein Mini-Erfolg ist besser als gar keiner. Dass Länder wie China, Indien und Russland im Rahmen der G20 überhaupt über einen Weg aus der Klimakrise sprechen, ist ein kleiner Fortschritt.

Dass sich die Umweltminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer aber in zwei zentralen Punkten (beim Kohleausstiegsdatum und der Festlegung auf das 1,5-Grad-Ziel) nicht einigen konnten, bringt das kleine bisschen Optimismus dann doch ins Wanken.

Kein Kleinreden mehr, kein Hinauszögern

Hintergrund ist wohl die Blockade der drei genannten Riesen-Emittenten. Sie sind zusammen für rund ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, also etwa doppelt so viel wie die EU und die USA. Bei allem Verständnis für die schmerzhaften Umstellungen – was für uns gilt, gilt für sie allemal: Die Zeit der Trippelschrittchen, des Kleinredens und Hinauszögerns muss ein Ende haben.

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Zumindest dann, wenn die Welt noch eine Chance haben will, die lebensfeindlichen Effekte der Klimakrise überschaubar zu halten. Ohne Bereitschaft der Haupt-Verschmutzer, beim Klimaschutz ambitionierter zu werden, sind die Maßnahmen von EU und Co. zwecklos. Gerade vor der wichtigen Klimakonferenz im Herbst in Glasgow muss das Ansporn sein, nachzulegen.

Ein Durchbruch beim Klimaschutz ist Pflicht

Noch gibt es die Chance, zu einer gemeinsamen Basis zu kommen: Vor Glasgow treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G 20, die strittigen Punkte sollen dann offenbar erneut auf den Tisch kommen. Dann gilt: Ein Durchbruch ist Pflicht.

Marcus.Maeckler@ovb.net

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