Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Ein Südast für die zweite Stammstrecke in München? Keine Zeit für Luftplanungen

Dirk Walter online rahmen
+
Dirk Walter
  • Dirk Walter
    vonDirk Walter
    schließen

Traum oder Albtraum? 43 weitere Ergänzungen für das Bahnnetz München klingen zunächst einmal gut. Doch eigentlich ist weder Zeit noch Geld da für ein großes Wünsch-Dir-Was.

Die großen Engpässe sind längst bekannt. Es gibt hier kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. So sind sowohl die Bahnstrecke nach Freising/Landshut als auch die nach Weilheim/Garmisch-Partenkirchen überlastet und störungsanfällig – ohne dass auf absehbare Zeit Abhilfe in Sicht wäre.

Auch etliche S-Bahn-Stecken, etwa die S 2 oder die S 4 im Westen, schreien nach Ausbau. Hinzu kommen Langzeitprojekte wie der Anschluss der S 2 an den Flughafen (Erdinger Ringschluss), die Walpertskirchner Spange oder die Verlängerung der S 7 bis Geretsried. Alles in Planung – doch gebaut ist bisher wenig bis nichts.

Wäre die Politik beim Bahnausbau mit demselben Engagement zu Werke gegangen wie bei Straßen und Autobahnen, wären wir ein ganzes Stück weiter. Für weitere großspurige Luftplanungen haben Pendler kein Verständnis. Das gilt auch für einen unterirdischen Südast, der von der zweiten Stammstrecke Richtung München-Giesing abzweigen würde.

Der Bau wäre so kompliziert, dass man nur abraten kann. Es würde das Megabauwerk, das ohnehin Verspätung hat, weiter verzögern und verteuern. Besser wäre es, sich auf das Machbare zu beschränken – und den Tunnel zügig fertigzustellen.

Dirk.Walter@ovb.net

Kommentare