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Meinung

Keine Inlandsflüge mehr? Das wäre eine gigantische Herausforderung

Martin Prem online rahmen
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Martin Prem
  • VonMartin Prem
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Eine Stunde Wegezeit zum Flughafen. Mindestens eine halbe Stunde Warten auf den Abflug. 20 bis 60 Minuten in der Luft. Und dann mit Handgepäck noch eine Stunde bis zum Zielort. Es gibt kaum einen absurderen Umweg bei der Verbindung zweier deutscher Städte als den über die Luft.

Bei fast allen denkbaren politischen Konstellationen nach der Wahl dürfte ein Thema ganz oben auf der Agenda stehen: der Einstieg in den Ausstieg aus dem innerdeutschen Linienflugverkehr.

Prinzipiell ist das sinnvoll – doch nur, wenn eine Alternative bereitsteht. Wer mit der Bahn von München nach Frankfurt, Hannover, Bremen oder Berlin kommen will, hat diese Alternative heute schon. Bei Verbindungen von Düsseldorf nach Dresden oder von Rostock nach Stuttgart sieht es anders aus.

Es braucht leistungsfähige Schienenverbindungen zwischen deutschen Ballungsräumen

Wer den Flugverkehr zurückdrängen will, muss leistungsfähige Schienenverbindungen zwischen allen deutschen Ballungsräumen gewährleisten. Dafür müssten gigantische Summen bereitgestellt werden. Immerhin handelt es sich bei der Bahn um die einzige Form der Elektromobilität, die ihre Funktionsfähigkeit seit Jahrzehnten unter Beweis stellt.

Ungelöst bleibt die Frage der Zubringer- und Anschlussflüge. Selbst große Luftfahrtdrehkreuze wie München sind nicht ins Fernbahnnetz eingebunden. Deshalb werden viele dafür doch das Flugzeug wählen. Auch hier steht Deutschland vor riesigen Herausforderungen, die viele Verkehrswende- Träumer nicht im Blick haben.

Martin.Prem@ovb.net

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