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Meinung

Kampfjets für die Ukraine? Der Schritt zuviel

Klaus Rimpel online rahmen
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Klaus Rimpel
  • Klaus Rimpel
    VonKlaus Rimpel
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Es ist verständlich, dass die ums Überleben kämpfende Ukraine alles fordert, was im Krieg gegen den russischen Aggressor hilft. Aber die Regierenden in Kiew müssen auch akzeptieren, dass nicht all ihre Wünsche erfüllt werden können.

Kaum hat sich Deutschland dazu durchgerungen, auch Panzer in die Ukraine zu liefern, da fordert Außenminister Dmytro Kuleba auch Kampfjets. Nur: So ein Eurofighter lässt sich nicht nach einem Drei-Wochen-Crashkurs fliegen, auch die Wartung braucht Expertise – sprich: deutsche Techniker in der Ukraine. Wie eine Flugverbotszone ist deshalb auch die Lieferung von Kampfjets der Schritt zu viel, der die Nato-Staaten tatsächlich zur Kriegspartei machen könnte.

Deutsche Politiker müssen bei aller Bereitschaft, Kiew zu unterstützen, auch die Stimmungslage der eigenen Bevölkerung mit im Kalkül haben. Die Sorge, tiefer in den Krieg gezogen zu werden, grassiert ja nicht nur bei ein paar Intellektuellen um Alice Schwarzer herum. Es ist auch im Sinne Kiews, dass die pro-ukrainische Grundstimmung in der Bevölkerung nicht kippt – ein Forderungs-Überbietungswettbewerb ist kontraproduktiv.

Klaus.Rimpel@ovb.net

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