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Meinung

Impfneid unter jungen Menschen: Jetzt brauchen die Jungen Solidarität

Kathrin Braun online rahmen
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Kathrin Braun

Hurra, es geht mit den Impfungen voran: Immer mehr Menschen kehren zur Normalität zurück, sogar die Prioritäten fallen. Ist das endlich das Ende der Pandemie? Für viele schon. Das Problem ist nur: Es gibt immer noch nicht genug Stoff für alle. Und bis sich das ändert, müssen sich die Jungen hinten anstellen. Schon wieder.

Neid ist nie erstrebenswert. Aber wie sieht es mit Gerechtigkeit aus? Ein Jahr lang haben sich junge Menschen zum Schutz der älteren Generationen zurückgenommen. Haben die Schule ohne Abschlussfeier beendet, ein Studium angefangen, ohne auch nur einen Kommilitonen kennenzulernen, vielleicht sogar in einer fremden Stadt.

Weil immer klar war: In Krisenzeiten ist Solidarität gefragt. Man darf nicht unterschätzen, was dieses Jahr mit vielen jungen Menschen gemacht hat. Sie haben Erlebnisse verpasst, die sich nie wieder nachholen lassen. Und da geht es um mehr als nur um verpasste Studentenfeiern und Partyurlaube. Inzwischen leiden viele Jugendliche unter Einsamkeit und Depressionen.

Wo bleiben die Freiheiten für die junge Generation?

Auch wenn die Krise gerade bei immer mehr Menschen abgehakt wird: Jetzt sind es die Jungen, die Solidarität brauchen. Trotzdem wehren sich noch immer viele Ältere gegen Astrazeneca, obwohl der Impfstoff für Menschen über 60 einwandfrei ist.

Und trotzdem wird meist nur darüber gestritten, welche Freiheiten Geimpfte bekommen – anstatt zum Beispiel mal darüber zu reden, ob Universitäten wirklich noch dicht bleiben müssen.

Redaktion@ovb.net

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