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Kommentar

In den Müll mit dem Trott

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  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Ich erinnere mich noch wie gestern an die reihenweise aufgestapelten Joghurtbecher auf der Spüle in der Küche meiner Oma.

Meine Großeltern erlebten den Zweiten Weltkrieg und die bitterarme Zeit danach. Sie brachten es einfach nicht fertig, Dinge wegzuwerfen, die noch irgendwie Verwendung finden könnten und dazu zählten auch die Plastikbecher. In unserer Wohlstandsgeneration heute käme das wohl kaum jemandem in den Sinn. Was wir nicht mehr brauchen, werfen wir weg. Freilich meldet sich leise das Gewissen bei Berichten über die weltweiten Müllberge oder die plastikverseuchten Meere. Aber im Grunde geht alles seinen Gang. Einkaufen. Wegwerfen. Einkaufen. Weil nämlich alles andere Mühe machen würde. Dabei würde es schon reichen, Plastikmüll zu reduzieren. Ich nehme mir das in der Fastenzeit vor. Nicht vor dem Hintergrund erlebter Not, sondern als Entscheidung für Umweltschutz in Zeiten von Überfluss. Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie mir dazu gerne an tanja.weichold@ovb.net.

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