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Meinung

Priener Sonderimpftag endet im Chaos: Impfstoff muss her!

OVB-Redakteurin Tanja Weichold
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OVB-Redakteurin Tanja Weichold
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Impfen gilt der Politik als der Königsweg aus der Corona-Krise. Nun soll der Bundestag über eine Impfpflicht abstimmen. Doch aktuell können sich nicht alle impfen lassen, die dies wollen. Ein Sonderimpftag in Prien endete in Beschimpfungen. Für unsere Redakteurin Tanja Weichold sitzen die Verantwortlichen für das Chaos nicht in Prien.

Kommentar – Das Bild ist momentan überall das gleiche. Die Sonderimpfaktionen erfahren ungeahnten Zulauf. Alleine in Unterwössen stand am Donnerstag Früh Menschen in einer 60 Meter langen Schlange an. Und auch in Prien harrten Menschen stundenlang bei ungemütlichen Herbsttemperaturen im Freien aus, um sich ihren Pieks abzuholen.

Freilich ist es ärgerlich, wenn die Organisation holpert. Selbst wenn der große Andrang zu erwarten war, ist es für das Personal alles andere als einfach, damit zurechtzukommen. Und vermutlich nimmt man die ein oder andere Lehre mit.

Lesen Sie auch: „Aufruhr und wüste Beschimpfungen beim Sonderimpftag in Prien“

Das wahre Ärgernis liegt woanders. Die Impfkampagne greift, mehr Menschen sehen die Notwendigkeit für die Corona-Impfung ein oder wollen sich zumindest der strenger werdenden Maßnahmen für Ungeimpfte entziehen. Geimpfte übernehmen ihre Verantwortung und lassen sich boostern. Die Kliniken sind voll, Inzidenzen hoch.

Und genau dann wird der Impfstoff wieder knapp, und der nächste Sonderimpftag in Prien wurde abgesagt. Das ist weder verständlich noch hinnehmbar. Anstatt sich in gegenseitigen Vorwürfen zu verlieren, muss die große Politik hier schnell handeln. Die gute Nachricht ist doch die gestiegene Bereitschaft in der Bevölkerung, mit der Impfung ihren Teil zum Eindämmen der Pandemie beizutragen. Da sollte es im dritten Corona-Winter nicht am Impfstoff scheitern.

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