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Meinung

Die Wirtschaft will mitmachen: Der Impf-Turbo gegen das Coronavirus braucht jeden

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  • Klaus Rimpel
    vonKlaus Rimpel
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Politiker und Experten sind sich einig: Das Impf-Tempo ist im Kampf gegen das Coronavirus entscheidend. Umso erstaunlicher, dass die Bundesregierung trotzdem das für vergangenen Freitag geplante Gipfeltreffen mit der Wirtschaft absagte, bei dem es um die Einbeziehung der Betriebe in die Test- und Impfstrategie gehen sollte.

Offenbar waren die Differenzen im Streit um die Finanzierungsfragen so groß, dass man lieber erst gar nicht miteinander redete – nach dem Motto: Wir haben ja Zeit…

Haben wir nicht! Wenn jetzt zunehmend Impfstoff nach Deutschland kommt, geht es darum, eine möglichst breite Infrastruktur aufzubauen, um möglichst viele Menschen impfen zu können. Die bürokratische Fixierung auf die Impfzentren steht dem Ziel „Tempo, Tempo, Tempo“ nur im Weg. Natürlich handeln die Unternehmen auch eigennützig, wenn sie in ihren Betrieben impfen lassen wollen – für die Wirtschaft ist eine immunisierte Belegschaft ein wertvoller Vorteil.

Aktuelle Artikel zur Corona-Pandemie finden Sie auf unserer OVB-Themenseite.

Doch ganz auf diesen Impf-Turbo aus den Großunternehmen zu verzichten, nur weil kleine Betriebe da nicht mithalten könnten, wäre fatal. Ein Verbot, die eigene Belegschaft außerhalb der Priorisierungsreihenfolge zu impfen, wie es die Bayern-SPD fordert, bedeutet im Klartext: Lieber langsam, aber dafür gerecht. Das schadet am Ende aber auch dem kleinen Handwerksbetrieb.

Klüger wäre es, den Betrieben die Impfungen unter der Voraussetzung zuzugestehen, auch Klein-Betriebe oder Geschäfte aus der Umgebung mitzuimpfen.

Klaus.Rimpel@ovb.net

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