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Meinung

Hochwasserschutz entlang der Donau und der Klimawandel: Die Zeit drängt

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  • Dominik Göttler
    VonDominik Göttler
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Fußballplätze wie Fischteiche und Innenstädte, in denen das Wasser wie durch einen Wildbach rauscht – die jüngsten Unwetter haben gezeigt, auf was wir uns in Zukunft gefasst machen dürfen.

Wetterextreme wie lokaler Starkregen werden infolge des Klimawandels häufiger auftreten, darauf weisen Wissenschaftler seit Jahren hin. Umso wichtiger, dass Bayern entlang seiner zentralen Wasserader, der Donau, den Hochwasserschutz verstärkt. Die Flutkatastrophe von 2013 hat gezeigt, welche massiven Schäden entstehen können, wenn die Welle auf der Donau Fahrt aufnimmt. Damals stand das Wasser in tausenden Häusern teilweise bis unter die Decke.

Ohne Rückhaltebecken macht das Polderkonzept keinen Sinn

Trotzdem hatte die Staatsregierung den Bau dreier bei der Bevölkerung vor Ort extrem umstrittenen Polder im Koalitionsvertrag auf Eis gelegt – und damit Zeit verloren. Denn eine nun veröffentlichte Studie macht deutlich: Ohne die großen Rückhaltebecken, in die im Ernstfall das Wasser geleitet werden kann, macht das einer Perlenkette nachempfundene Polderkonzept entlang der Donau wenig Sinn.

Sämtliche Alternativen sind demnach nicht wirksam genug. Der Staatsregierung bleibt also keine Wahl: Sie muss die unangenehme Diskussion mit der Bevölkerung vor Ort über den Bau der Polder zügig führen. Denn wenn die nächste Welle kommt, kann jeder Zentimeter entscheiden, ob die Deiche halten.

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