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Meinung

Wie soll es weitergehen mit der Corona-Impfstrategie? Hausärzte bringen Wucht ins System

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  • VonSebastian Horsch
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Spätestens ab Mitte April setzt Deutschland endlich auf seine Hausärzte. Sie sollen dann den Löwenanteil des einlaufenden Impfstoffs an die Frau und den Mann bringen. Eine richtige Entscheidung, die reichlich spät fällt.

Gerade für viele ¦ältere und chronisch kranke Mitbürger sind die Praxen die wichtigste Anlaufstelle. Sie vertrauen ihren Hausärzten und wissen, wie sie dort unkompliziert einen Termin vereinbaren – wenn nötig auch für einen Hausbesuch. Dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den vorhandenen Impfstoff nun vor allem dorthin leiten will, ist deshalb richtig.

Und dass Bayern den Ausbau seiner Impfzentren vorerst stoppt, scheint konsequent, wenn die Staatsregierung davon ausgeht, erst mal keine zusätzlichen Kapazitäten mehr zu brauchen – auch wenn der Ärger vielerorts verständlicherweise groß ist. Abschreiben sollte man die Impfzentren deshalb aber nicht. Da sie nie ausgelastet waren, konnten sie bisher gar nicht zeigen, was sie zu leisten imstande sind. Sollte im Sommer tatsächlich viel mehr Impfstoff da sein, könnte erneut ihre Stunde schlagen.

Nun fehlt nur noch ausreichend Impfstoff

Auch wenn die Praxen bei der Lieferlogistik oder im Umgang mit empfindlichem Impfstoff Probleme bekommen sollten, ist eine ausbaubare Parallelstruktur wertvoll. Zudem muss gewährleistet sein, dass ländliche Gebiete nicht zurückbleiben. In den Städten gibt es viel mehr Ärzte, die somit viel mehr Impfstoff dorthin bestellen können. Hier könnte über die Zentren ein Ausgleich geschaffen werden.

Die gute Nachricht: Wenn das System im April endlich ins Rollen kommt, hat es Wucht. Bundesweit 50.000 Praxen, die je 20 Patienten am Tag impfen sollen – dazu die Zentren. Nun fehlt nur noch ausreichend Impfstoff.

Sebastian.Horsch@ovb.net

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