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Meinung

Flexibel wie ein Supertanker: Die Stiko und die Corona-Impfempfehlung für Kinder

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Marc Beyer
  • VonMarc Beyer
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Man kann der ständigen Impfkommission (Stiko) nicht vorwerfen, dass sie zu Hektik neigt. Ihre Entscheidungen durchlaufen einen langen Reifeprozess, was grundsätzlich sehr zu begrüßen ist. Mehrfach widerstand die Stiko der Versuchung, dem Druck aus der Politik nachzugeben. In einem so sensiblen Bereich ist das ein großer Verdienst.

Nun aber, da die Infektionszahlen nach oben schnellen, könnte eine wichtige Entscheidung mehr Eile vertragen. Die Frage einer Empfehlung für den Corona-Impfstoff für Kinder will die Stiko zwar vorziehen – auf Ende Dezember. Sie wird dann voraussichtlich zum gleichen Ergebnis kommen wie andere Stellen, die dafür kürzer brauchten, und verweist auf Daten, die noch zu prüfen sind.

Viele Eltern warten ungeduldig auf die Empfehlung

Die Kehrseite ihrer Gründlichkeit ist, dass die Kommission so flexibel ist wie ein Supertanker. Das ist in diesem Fall problematisch, weil viele Eltern längst ungeduldig auf die Empfehlung warten. Selbst wenn die zeitgleich mit dem Vakzin kommt und man Kinder vorher eh nicht impfen kann, ist das sehr spät.

Auch Eltern wollen abwägen, zudem könnte eine überlange Prüfung Skeptiker auf falsche Gedanken („Ob da etwas nicht stimmt?“) bringen. Selbst wenn bei Kindern die Impf-Entscheidung schwieriger ist, der Krankheitsverlauf milder und grundsätzlich Erwachsene viel stärker in der Verantwortung sind, sollte die Stiko die Geduld nicht überstrapazieren.

Marc.Beyerovb.net

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