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Meinung

EU will einheitliche Ladebuchsen für Smartphone und Co: Ende des Wirrwarrs ist überfällig

Jörg Heinrich.
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Jörg Heinrich.

Von der legendären Gurkenkrümmung bis zum laxen Umgang mit ungarischen und polnischen Demokratie-Skeptikern – es gab und gibt jede Menge Anlass, die Europäische Union zu kritisieren. Im Bereich Technik und Multimedia verdient sich die EU aber immer wieder das Lob der Bürger.

Die sündhaft teuren Roaming-Gebühren beim Telefonieren und Surfen im Ausland würde es ohne den Druck aus Brüssel wohl immer noch geben. Und heute will die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag vorlegen, mit dem die Ladebuchsen von Handys, Tablets und anderen kleinen Elektrogeräten endlich vereinheitlicht werden sollen.

Weniger überflüssiger Elektroschrott

Ein Ende des Wirrwarrs an Kabeln und Steckern, über das sich die Verbraucher seit Jahren ärgern, ist überfällig. Dass das so genannte Lightning-Kabel eines iPhones von Apple nicht an ein Samsung-Handy mit USB-C-Buchse passt (und umgekehrt), ist unpraktisch, ärgerlich – und sorgt für überflüssigen Elektroschrott. Mit USB-C gibt es einen modernen und allgemein akzeptierten Standard, den auch Apple längst an einigen seiner iPads verwendet.

Wenn der US-Riese beim iPhone partout an seinem veralteten Lightning-Stecker festhalten will, muss ihn eben Brüssel zum Umdenken bewegen – zur Freude der Kundschaft. Langfristig dürfte der Kabelsalat ohnehin kein Thema mehr sein. Denn Apple, Samsung & Co. planen längst Geräte ohne jede Buchse, die sich nur noch drahtlos laden lassen.

Politik@ovb.net

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