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Lkw erfasst Radfahrerin: Frau lebensgefährlich verletzt

Schwerer Unfall in Mühldorf

Lkw erfasst Radfahrerin: Frau lebensgefährlich verletzt

Am Mittwochnachmittag (29. Juni) gegen 14.15 Uhr ereignete sich in Mühldorf am Inn an der Kreuzung …
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Meinung

Ende der Gratis Corona-Tests: Bürger zahlen für die Fehler der Politik

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Kathrin Braun
  • Kathrin Braun
    VonKathrin Braun
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Die Inzidenzen schießen in die Höhe, Experten warnen vor einer neuen Welle. Für Karl Lauterbach ist das offenbar der ideale Zeitpunkt, um den kostenlosen Corona-Tests ein Ende zu setzen. Die neue „Corona-Herbststrategie“ des Gesundheitsministers klingt weniger nach einer Strategie als nach einem Zickzack-Kurs ohne Ziel.

Gratis-Schnelltests sollen nur noch Menschen mit Symptomen bekommen – als hätten wir plötzlich vergessen, dass Corona auch asymptomatisch übertragen wird. Ausnahmen gibt es für Schwangere und Kleinkinder. Also für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können. Die Intention: Wer sich nicht noch mal boostern lässt, muss eben in die eigene Tasche greifen, um sich und andere zu schützen. Genau diese Art von negativem Impf-Anreiz hatte der Bund schon im Oktober 2021 ausprobiert. Auch da wurden Gratis-Tests gestrichen. Gebracht hat das nichts – außer einen Anstieg der Inzidenzen. Nach einem Monat wurden die Tests wieder eingeführt. Gelernt hat man seitdem nichts.

Klar: Betrugsfälle bei Teststellen sind problematisch. Hier hat der Staat geschlafen. In Kiosks und Dönerbuden sind Millionen für nie durchgeführte Tests geflossen. Von Teststellen wurden weder medizinische Kenntnisse noch Führungszeugnisse noch Nachweise über Test-Käufe verlangt. Jetzt sollen ausgerechnet vorsichtige Bürger, die sich gerne weiter getestet hätten, dafür bezahlen.

Kathrin.Braun@ovb.net