Meinung

Der Corona-Lockdown beginnt: Ein bisschen Optimismus tut gut

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Kommentar – Am 2. November geht es wieder los: Keine Freunde treffen, kein Fitness, kein Kino, kein Essen gehen – gefühlt gar nichts mehr. Und das vier Wochen lang, mindestens. Es wird eine harte Zeit im so trüben November, nicht nur für jene, die der Lockdown finanziell trifft.

Das wegen Corona verordnete Eremitendasein ist auch für die Psyche enorm belastend. Da gilt es, bewusst gegenzusteuern.

Natürlich kann ich niemandem Optimismus verordnen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich mich nicht runterziehen lassen werde. Warum auch? Ich bin gesund, leide keinen Hunger und lebe in einem Land ohne Krieg und Terror. Das mag banal klingen, aber in Zeiten wie diesen (siehe Frankreich) ist es wichtig, sich auch das mal wieder vor Augen zu führen. Man wird ja schnell undankbar.

Ich werde also nur ein klein bisschen jammern (muss auch mal sein) und versuchen, meine Gewohnheiten umzustellen. Ich werde weiter Freunde treffen, nun eben per Telefon oder Skype. Wir haben auch schon Gesellschaftsspiele per Videokonferenz gemacht. Das geht! Ich werde auch weiter Sport treiben, eben nicht im Fitnessstudio, sondern zu Hause (der Plan: 100 Liegestütze am Tag) oder mit Stirnlampe (habe ich am Samstag gekauft) abends im Englischen Garten. Und in vier Wochen werde ich all das, was ich ab heute nicht mehr tun kann, wieder neu zu genießen wissen.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

Wolfgang.Hauskrecht@ovb.net

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