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Meinung

Deutsche Corona-Politik: Das Spiel mit der Angst muss enden

Georg Anastasiadis online rahmen
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Georg Anastasiadis
  • Georg Anastasiadis
    VonGeorg Anastasiadis
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Deutschland sei das Land mit den weltweit härtesten Corona-Regeln, ergab eine Studie der Uni Oxford. Warum? Weil es ein reiches Land ist, das es sich leisten konnte, länger als alle anderen ein ganzes Volk in den rettenden Lockdown zu schicken.

Protest gegen die harten Corona-Regeln wurde hierzulande unter Bergen von Staatsgeld begraben. Für autoritär denkende Politiker mit Hang zum Durchregieren war das eine gefährliche Verführung. Der grüne König Kretschmann aus dem Ländle hat sich so sehr daran gewöhnt, seinen Bürgern Freiheitsrechte per Dekret wegzunehmen, dass er es schon für eine Zumutung hält, jetzt überhaupt über Öffnungspläne reden zu müssen: „Wir brechen keine Debatte über Exitstrategien vom Zaun. Das wäre das völlig falsche Signal.“

Das ist nicht Team Vorsicht. Sondern Team Hysterie. Oder Team Altersstarrsinn. Dem will Kretschmanns Ex-Teamkollege Markus Söder nicht mehr angehören. Seit Wochen gibt der einstige Chef-Lockdowner den Freiheitskämpfer, trommelt für bundesweite Öffnungspläne. Und er hat Recht: Omikron ist nicht Delta, die an die Wand gemalte Überlastung der Kliniken ist nicht eingetreten, auch nicht die vom SPD-Mann Stegner heraufbeschworene „Massenpanik“ wegen des Zusammenbruchs der Infrastruktur. Das war nur das stets funktionierende Spiel mit der „German Angst“. Aber irgendwann wollen die Menschen ihr Leben zurück, das liegt in ihrer Natur, egal wie viel Panik verbreitet und welche neue Mutation herbeigeredet wird.

Söder wäre noch glaubwürdiger, wenn er seinen Worten auch Taten folgen ließe: Was spricht denn dagegen, etwa die 22-Uhr-Sperrstunde in Speiselokalen zu kippen? Dazu muss der CSU-Chef nicht auf die Ampelregierung warten.

Georg.Anastasiadis@ovb.net 

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