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Meinung

Homeoffice-Pflicht in der Coronakrise: Der Staat sollte sich wieder raushalten

Sebastian Horsch online rahmen
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Sebastian Horsch
  • VonSebastian Horsch
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Wer in den Biergarten darf, kann auch wieder ins Büro kommen: Mit steigender Impfquote sollte die Homeoffice-Pflicht auslaufen, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie. Falsch ist das nicht – unter den richtigen Bedingungen.

Klar ist: Das Homeoffice wird vielerorts bleiben. Für so manchen Angestellten war die Arbeit von zuhause schließlich nahezu ein Erweckungserlebnis. Und auch viele Arbeitgeber haben deutliche Vorteile für sich erkannt. Warum also nicht? Doch klar ist auch: Das gilt sicher nicht für alle Unternehmen.

Und auch wer als Angestellter seit Monaten in einer kleinen Wohnung ohne Arbeitszimmer jeden Morgen am selben Tisch den Laptop aufklappt, an dem er abends mit der Familie isst, sehnt sich womöglich ins Büro zurück. Je nach Branche und Firma sind die Bedingungen und Bedürfnisse auf beiden Seiten sehr verschieden. Der Staat sollte sich deshalb so bald wie möglich wieder raushalten. Eine durch die Pandemie begründete Homeoffice-Pflicht verliert spätestens dann ihre Berechtigung, wenn sich Urlaubsflieger und Restaurants hoffentlich bald wieder füllen.

Anders sieht es allerdings bei den verpflichtenden Testangeboten in Unternehmen aus. Auch in Zeiten sinkender Infektionszahlen und wiederkehrender Freiheiten müssen Dunkelfelder durchleuchtet und mögliche Ausbrüche schnell erkannt werden. Gerade wer möchte, dass seine Angestellten zurückkehren, sollte daran nicht rütteln, bis wirklich alle ein Impfangebot haben.

Sebastian.Horsch@ovb.net

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