Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


MEINUNG

Der Ex-Kanzler und sein Propagandakrieg: Der lupenreine Agent Gerhard Schröder

Georg Anastasiadis online rahmen
+
Georg Anastasiadis
  • Georg Anastasiadis
    VonGeorg Anastasiadis
    schließen

Der deutsche Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder ist ein politischer Hochstapler: ein lupenreiner Agent Putins, der sich aber als ehrlicher Makler zwischen dem Westen und dem Diktator im Kreml ausgibt.

In dessen Auftrag versucht er Deutschland zu spalten. Schröder treibt einen Keil in die Gesellschaft, indem er die von Krieg und Inflation gestressten und tief verunsicherten Bundesbürger gegen die eigene Regierung aufbringt und den Menschen russische Verhandlungsbereitschaft vorgaukelt.

Die freilich gibt es nicht. Was Putin wirklich will, haben seine Handlanger zuletzt in entwaffnender Offenheit verraten: Russlands Grenzen, so formulierte es gerade der Kreml-Hassprediger Dimitri Medwedew mit unfreundlichen Grüßen an die „künstlichen Staaten“ Georgien und Kasachstan, „enden nirgendwo“. Dazu passt, dass Außenminister Lawrow nach langem Leugnen kürzlich auch den „Regimewechsel“ in Kiew sowie die Eroberung weiterer ukrainischer Gebiete zum offiziellen Kriegsziel Moskaus erklärte. Die „gute Nachricht“ von der russischen Verständigungsbereitschaft, von der Schröder jetzt in seiner an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbietenden Gerd-Show sprach, ist eine Lüge.

In Bayern sagt man dazu: „Wie der Herr, so’s Gscherr.“ Schröder beteiligt sich am Propagandakrieg eines wölfischen Regimes gegen das Land, von dem er einst als Kanzler Schaden abzuwenden versprach. Das ist beispiellos. Wenn die deutsche Sozialdemokratie je einen Grund hatte, ein Mitglied auszuschließen, dann hat ihn Gerd Schröder der Partei frei Haus geliefert. Allzu lange sollte sich die SPD damit aber nun nicht mehr Zeit lassen. Sonst fällt der lange Schatten ihres Ex-Kanzlers auf sie.

Georg.Anastasiadis@ovb.net

Kommentare