Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Coronavirus: Einschränkungen für Ungeimpfte wären der zweite Schritt vor dem ersten

Impfung gegen das Coronavirus. Symbolbild Grafik Impfartikel.
+
Impfung gegen das Coronavirus.
  • VonSebastian Horsch
    schließen

Wie zuletzt schon öfter hat Kanzleramtschef Helge Braun wieder einmal einen Testballon steigen lassen. Mit seiner Aussage, dass Ungeimpfte in Zukunft weniger Freiheiten haben sollen, stellt er eine drastische Maßnahme in den Raum – und kommt damit zu früh.

Klar ist: Eine Neuauflage des Lockdowns für alle darf es nicht geben. Doch Brauns Ankündigung wirkt zum jetzigen Zeitpunkt wie der zweite Schri vor dem ersten. Schließlich ist es noch nicht allzu lange her, dass gerade Jüngere nur schwer einen Impftermin ergaern konnten. Das hat sich zum Glück zuletzt verändert.

Keine pauschalen Drohungen für Ungeimpfte

Sebastian Horsch

Doch bevor die Regierung nun direkt dazu übergeht, allen (aus welchen Gründen auch immer) noch Ungeimpften pauschal zu drohen, sollte sie zunächst damit aufhören, tatsächlichen Impfschluderern das Leben leicht zu machen. Künftig sollte deshalb gelten: Wer trotz Angebot und ohne medizinischen Grund die Impfung ausschlägt, muss die Tests, die er im Herbst womöglich braucht, um ins Restaurant oder Kino zu kommen, selbst bezahlen.

Weitere Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier.

Natürlich wird man allein damit nicht alle zur Impfung bewegen. Aber wer hinter Corona die ganz große Welt-Verschwörung wiert, der ist ohnehin unerreichbar. Ganz gut stehen die Chancen hingegen bei denen, die bisher abwarten, weil sie schlicht zu bequem sind oder sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Das zeigt auch der Blick nach Frankreich, wo allein die Ankündigung, Tests kostenpflichtig zu machen, einen nationalen Ansturm auf Impftermine auslöste.

Sebastian.Horsch@ovb.net

Mehr zum Thema

Kommentare