Zum Coronavirus Handeln – ehe es zu spät ist!

Zum Coronavirus. Handeln – ehe es zu spät ist! ANDREA EPPNER.

Große Messen werden abgesagt, Sportveranstaltungen stehen auf der Kippe: Die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus hat schon jetzt spürbare Folgen auf Alltag und Wirtschaft. So sind in der Schweiz Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ab sofort verboten. Alles übertrieben? Nein: Einfach nur klug und vorsichtig!

Denn auch wenn sich eine Pandemie Experten zufolge nicht mehr aufhalten lässt: Jetzt geht es darum, Zeit zu gewinnen! Und obwohl die Erkrankung bei vielen relativ mild verläuft, gilt eben doch: Je mehr Menschen sich anstecken, desto größer wird am Ende der Anteil derjenigen sein, bei denen die Infektion schwer verläuft – oder gar zum Tod führt. Darum reicht es auch nicht, wenn Privatpersonen aufgefordert werden, sich regelmäßig die Hände zu waschen, auf Abstand zu anderen zu gehen und Menschenansammlungen zu meiden: Selbst wenn sich jeder penibel an diese wichtigen Ratschläge des Berliner Robert-Koch-Instituts hält, würde die Wirkung verpuffen, wenn zugleich die halbe Welt beim Genfer Autosalon oder bei der Tourismusmesse ITB in Berlin zusammenkommt – zumal ja schon die ersten Infektionsfälle in Bayern gezeigt haben, welche entscheidende Rolle Geschäftsreisende für die Ausbreitung des Virus spielen.

Diese Ausbreitung gilt es zu bremsen, auch wenn das Geld kostet. Denn natürlich bedeutet es einen finanziellen Ausfall, solche Veranstaltungen abzusagen. Doch die Vorsicht könnte sich am Ende bezahlt machen – für alle.

Andrea.Eppner@ovb.net

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