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Meinung

Corona-Selbsttests an Schulen in Bayern sind keine Pflicht - in Österreich Voraussetzung für Unterricht

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Bernd Ernemann.

Im benachbarten Österreich ist es längst Alltag, dass sich Kinder und Jugendliche selbst auf das Corona-Virus testen. Und Voraussetzung für den Präsenzunterricht.

Auf dem Frühstückstisch lag die Zeitung mit der Zeile „Lockdown bis in den April droht“, im Radio lief die Diskussion, warum jetzt bei jungen Menschen die Inzidenzkurve steigt. Und nebenbei war am Montag der erste Tag in diesem Jahr (!), an dem sich meine drei Kinder gemeinsam auf den Weg in ihre Schulen machten.

Bevor die Frage kommt: Nein, auch an den Schulen meiner Kinder wird nicht getestet. Das Viren-Roulette dreht auch nach einem Jahr Pandemie dort munter weiter und wird somit zurück in die Familien gebracht. Als Elternteil steht man fassungslos vor dieser Konzeptlosigkeit – aber auch vor den chronischen Bedenkenträgern.

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In Österreich sind die Selbsttests an den Schulen längst Alltag. Dazu: Wer sich nicht testen lässt, darf auch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Bei uns gibt es nicht nur keine Tests, sondern künftig auch keine Pflicht.

Am Nachmittag, die Lockdown-Beratungen haben gerade begonnen, erreichte mich von besorgten Eltern noch ein Rundschreiben mit Vordrucken, wie man die Tests an Schulen juristisch wasserdicht ablehnt: „Sollte ein Test an meinem Kind (Name) durchgeführt werden, informiere ich Sie hiermit, dass ich rechtliche Schritte ggf. bezüglich Körperverletzung einleiten werde.“

Es kann nur besser werden. Spätestens in vier Tagen. Dann sind Ferien.

Schreiben Sie unserem Autor: Bernd.Ernemann@ovb.net

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