Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Debatte um Club-Öffnungen: Das Nachtleben sollten Profis organisieren

Kathrin-braun-online-rahmen.jpeg
+
Kathrin Braun

Warme Sommernächte, dröhnende Bässe, Tanzen bis in die Morgenstunden – die Jugend ist ausgebrochen und hat die Corona-Beschränkungen nach einem langen Winter der Einsamkeit hinter sich gelassen. Auch wenn die Pandemie noch nicht vorbei ist: Der Partyrausch ist nicht mehr zu bremsen.

Das war abzusehen – genauso wie Scherben, Lärm, Polizeieinsätze und genervte Anwohner. Trotzdem hat es die Politik versäumt, jungen Leuten kontrolliertes Feiern zu ermöglichen.

Jetzt können Besitzer von Bars, Clubs und Diskotheken zuschauen, wie Straßenpartys immer weiter eskalieren – während es für sie nach mehr als 460 Tagen immer noch keine Öffnungsperspektive gibt. Dabei haben viele von ihnen bereits Teststationen eingerichtet, Lüftungsanlagen eingebaut und Apps zur Gäste-Registrierung entwickelt. In der Schweiz können Menschen schon seit Anfang des Monats unter ähnlichen Auflagen in Clubs feiern. Dort gehen die Infektionszahlen trotzdem stetig zurück, die Inzidenz liegt aktuell bei zwölf.

Clubs haben Sicherheitspersonal und Hygienekonzepte

Bei dieser Debatte geht es nicht um ein Recht auf Rausch und Exzesse. Es geht um die Sicherheit von jungen Menschen – nicht nur was Corona betrifft.

Es gibt auch andere Gefahren wie Drogen, Alkohol bei Minderjährigen, sexuelle Belästigungen und Schlägereien. Clubs können Sicherheitspersonal bieten und gleichzeitig Hygiene- und Testkonzepte garantieren. Das Nachtleben sollten Profis organisieren – und die stehen schon in den Startlöchern.

Redaktion@ovb.net

Kommentare