China und das Virus Organisierte Vertuschung FRIEDEMANN DIEDERICHS

China und das Virus. Organisierte Vertuschung .

FRIEDEMANN DIEDERICHS

Mit Missouri hat mittlerweile nach Mississippi der zweite US-Bundesstaat Klage gegen China wegen der tiefgreifenden Folgen der Pandemie eingereicht. Auch wenn diese Verfahren formaljuristisch auf wackligen Beinen stehen dürften, machen sie Sinn. Denn sie demonstrieren den Willen, das kommunistische Regime nicht davonkommen zu lassen. Chinas Reaktion auf die Virus-Bedrohung war von Inkompetenz, Unwahrheiten und bösartigem Verhalten gegenüber anderen Staaten und der eigenen Bevölkerung wie auch „Whistleblowern“ geprägt. So war die erste – für Diktaturen reflexhafte – Antwort auf Berichte über das Virus im Dezember gewesen, die Polizei gegen jene einzusetzen, die sich zu Wort meldeten.

Daneben gibt es die politische Komponente im Umgang mit dem Regime, das schon lange vor dieser Pandemie der Wirtschaft anderer Nationen fortgesetzt geschadet hat. China stiehlt geistiges Eigentum und Geschäftsgeheimnisse. Und derzeit scheint Peking die Krise auszunutzen, indem es versucht, in Not geratene Konzerne im Ausland zum Discountpreis aufzukaufen. Den meisten der krampfhaft um diplomatisches Vorgehen bemühten westlichen Regierungen dürfte der Mut für ein deutliches Zeichen fehlen. Aber es gibt Maßnahmen, die jeder einzelne Bürger ergreifen kann – etwa keine Produkte „made in China“ mehr zu kaufen.

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