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Meinung

Wahlergebnis für die Union bei der Bundestagswahl: Mehr als nur eine Watschn

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Carmen Krippl, Redaktionsleiterin der OVB-Heimatzeitungen
  • Carmen Krippl
    VonCarmen Krippl
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Aufholjagd, Zukunftskoalition – rot wie schwarz gefallen sich mit diesen Schlagworten am Wahlabend. Beide haben besser abgeschnitten, als von ihnen selbst erwartet. Freuen darf sich bei den beiden bürgerlichen Parteien aber nur die SPD. Für CDU/CSU ist es schon keine Watschn mehr. Die Wähler haben einen Tiefschlag verteilt.

Um den Makel des historisch schlechten Ergebnisses oder das unglückliche Gerangel um die Kanzlerkandidatur zwischen Markus Söder und Armin Laschet geht es dabei gar nicht. Es geht auch nicht um die Protest- und Nichtwähler, die einfach kein „Weiter so“ mehr wollen.

CSU verliert bei ureigenen Themen an Glaubwürdigkeit

Die ersten Analysen zur Wählerabwanderung aus der Union zeigen: Das Gros der verlorenen Prozentpunkte steht für das verlorene Vertrauen der bisherigen Wähler in die Gestaltungskraft der Union. Sie glauben nicht, dass die konservativen Geschwister den für die Zukunft nötigen Wandel antreiben können. Sie glauben sogar auch nicht mehr an deren Kompetenz in ureigenen Unions-Themen wie Kriminalitätsbekämpfung, Altersvorsorge oder Wirtschaft.

Daniela Ludwig, Rosenheims Stimmenkönigin seit ihrem ersten Antritt als CSU-Bundestagskandidatin, bekam das zu spüren. Zwar verteidigte sie ihr Direktmandant, aber mit deutlich weniger Zustimmung als jemals zuvor. Dieser Absturz war sicher nicht allein dem lokalen Reizthema Brenner-Nordzulauf oder der Corona-Maßnahmen-Diskussion geschuldet.

Der Aufschwung der Grünen hatte ich abgezeichnet

Ein weiterer Bundestrend kam gestern in der Region ebenfalls zum Tragen: der Aufschwung der Grünen. Wobei sich dies schon in der jüngsten Landtags- und Kommunalwahl abgezeichnet hatte.

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