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Meinung

Deutschland hat zu wenig Corona-Impfstoff, eine Testoffensive könnte gegen die Pandemie helfen

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Sebastian Horsch
  • VonSebastian Horsch
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Der Bund-Länder-Gipfel sollte richtige Weichen stellen - unter anderem bei den Corona-Tests als Strategie.

Vor den Bund-Länder-Beratungen ist die Stimmung im Land angespannt. Seit November arrangieren sich die meisten Menschen mit einem mehr oder weniger strengen Lockdown, der uns wohl auch in den Frühling begleitet. Keine sonderlich schönen Aussichten.

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Der Frust wird verstärkt durch die Ohnmacht. Denn all die Diskussionen darüber, wann genau nun die Hausärzte einsteigen und wie auch in den Betrieben effizient geimpft werden kann, sind zwar richtig, aber in die Zukunft gerichtet. Wie man es auch dreht und wendet, bleibt die Impfstoffknappheit derzeit die Wurzel der Probleme in der Pandemiebekämpfung.

Impfstoffmangel zeigt Europas Schwäche

Jeden Tag wird damit deutlicher, wie fatal die Folgen der europäischen Zurückhaltung beim Einkauf sind. Während Länder wie Israel, die USA und Großbritannien beim Impfen Erfolge feiern, die den Bürgern dort Hoffnung geben, macht Deutschland nur Trockenübungen – und hat dem Virus außer Verboten noch immer wenig entgegenzusetzen.

Entscheidend ist nun, dass zumindest die vorhandene Vorbereitungszeit gut genutzt wird. Gleichzeitig muss Deutschland sich aber auch für den Fall rüsten, dass beim Impfen weiter Probleme auftreten – vielleicht auch welche, von denen wir heute nichts ahnen. Um dann nicht immer weiter im Lockdown zu erstarren, braucht es so viele Testmöglichkeiten wie möglich.

Gut, dass die Politik das nun offenbar auch sieht, und das Testen stärker in unseren Alltag integrieren will. Kommt es so, muss sie aber auch liefern. Einen Rohrkrepierer wie bei den Plänen für kostenlose Schnelltests Anfang März darf Deutschland sich nicht noch einmal leisten.

Schreiben Sie unserem Autor: Sebastian.Horsch@ovb.net

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